Landesschule Pforta

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Information
Schulgebäude.jpg
Name Landesschule Pforta
Kurzname Pforte
Gegründet 1543
Geschlossen noch immer aktiv
Schüler erlaubt ja
Lehrer erlaubt ja
Touristen erlaubt nicht im Schulbereich
Teilnehmende Schüler ca 270
Teilnehmende Lehrer ca 45

Die Landesschule Pforta ist ein Internatsgymnasium zur Begabtenförderung im Süden von Sachsen-Anhalt in der Nähe von Naumburg. Gegründet im Jahr 1543 zählt sie heute als einer der ältesten Bildungseinrichtungen der Region. Das Gelände, auf welchem sich die Schule befindet war ehemals ein Kloster der Zisterzienser. Die kulturelle Aufgabe des Ortes wird von der Schule weiter getragen. In drei Zweigen, dem musischen, dem naturwissenschaftlichen und dem sprachlichen Zweig lernen hier Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 9, sofern sie sich zuvor einer Aufnahmeprüfung unterzogen und diese bestanden haben.

Geschichte

Ausführliche Informationen zur frühen Geschichte finden sich auf entsprechenden Seiten der Wikipedia.org Gemeinschaft. Dieser Abschnitt bemüht sich um die jüngere Geschichte der Landesschule.

Die Geschichte der Landesschule beginnt im Jahre 1543, auf Geheiß des Kurfürsten Moritz von Sachsen. Doch findet das Gelände bereits wesentlich früher seine Anfänge, etwa in das Jahr 1137, als das Kloster Sankta Maria ad Portam nach Naumburg an die Saale verlegt wird. Zu diesem Zeitpunkt ziehen erstmals Mönche in das Kloster ein, die Historie der Landesschule Pforta beginnt. Interessant zu der frühen Geschichte des Geländes: Lang ist man davon ausgegangen, dass ein gewisser Graf Bruno im Pleißengau das Kloster gegründet haben soll. Doch ist inzwischen bewiesen, dass dieser Graf eine Fiktion ist und auch die Urkunde von 1140 eine Fälschung ist. Man kann also die Verbreitung von Fake News schon auf diese Zeit zurückdatieren. Hier beginnt also eine wirkliche Tradition von Schulpforte.

Die Jüngere Geschichte der Landesschule lässt sich am besten Kategorisieren nach den amtierenden Rektoren Portensis. Die Geschichte Absteigend werden nun die verschiedenen Zeitepochen dargestellt.

Die Ära Schödel (ab 2012)

Die Ära Schödel zeichnet sich durch einen humanderen und einem gelockerten Umgang mit der Durchsetzung der Reglementierung sowie einem allgemeinen Fließen des Honigs aus. Todsünden, die bei enden Rektoren einen Schulverweis zur Folge hatten, führen unter Rektor Schödel meist nur zu einem Sozialdienst. Hauptaspekt unter seinem Reglement scheint die Außenwirkung der Schule zu sein, was zu einer Kürzung der inneren Ruhe führt. Die Schwoof-Affäre 2016 hat noch immer Auswirkungen auf den heutigen Führungsstil. Traditionen wie das Duschen, die Nachtwanderung und der Frühsport werden durch ihn immer wieder versucht zu kürzen. Nicht zuletzt führte dies auch zu der Schwoof-Affäre 2018 bei welcher das Duschen gänzlich verboten wurde.

Die Ära Westermeyer (2007-2012)

Abschnitt unvollständig
Der Abschnitt Die Ära Westermeyer ist unvollständig. Es fehlt an folgenden Punkten:

Sachdienliche Informationen

Die Ära Däumer (2005-2007)

Abschnitt unvollständig
Der Abschnitt Die Ära Westermeyer ist unvollständig. Es fehlt an folgenden Punkten:

Sachdienliche Informationen

Die Ära Büchsenschütz (1992-2005)

Abschnitt unvollständig
Der Abschnitt Die Ära Westermeyer ist unvollständig. Es fehlt an folgenden Punkten:

Sachdienliche Informationen

Demokratische Gewaltenteilung

Das demokratische Grundrecht soll auch in allen deutschen Schulen vermittelt werden. Die Demokratie dient demnach als Vorlage für die Gewaltenteilung in Schulpforte. Die Legislative wird von der Gesamtkonferenz gebildet. Die Judikative übernehmen Internatsversammlung, Disziplinarausschuss und Klassenkonferenz. Die Exekudive wird vom Lehrpersonal, teilweise auch von den Schülern etwa den Flur- und Internatssprechern übernommen. Die meisten der Gremien, mit Ausnahme des Lehrpersonals sind demokratisch legitimiert. Schülerintern gibt es darüber hinaus noch verschiedene Räte und Komitees die ebenfalls einfluss auf den Schulalltag nehmen.

Schulversammlung (SV)

Die wöchentlich stattfindende Schulversammlung am Montag Morgen um 07:25 Uhr findet in den Sommermonaten in der Kirche und in den Wintermonaten in der Aula statt. Inhalt der Veranstaltung sind Ankündigungen der Schulleitung sowie der Lehrer- und Schülerschaft. Um bei der SV öffentlich spreche zu dürfen, bedarf es keinerlei Legitimation. Sie dient als öffentlicher Kanal für jegliche kurz oder langfristigen Informationen. Die Teilnahme an der Schulversammlung ist freiwillig.

Schülerversammlung (SV)

Die ebenfalls mit SV abgekürzte Schülerversammlung ist eine Art demokratisches Parlament, dessen Vorsitz der Schülersprecher und sein Stellvertreter haben. Dort werden verschiedene Anträge für die Gesamtkonferenz ausgearbeitet und aktuelle Schulinterne Themen besprochen. Eine legislative Gewalt steht der SV jedoch nur bedingt zu

Schülerräte

Es gibt im allgemeinen hin drei Schülerräte: den Pre-elferRat den elferRat und den zwölferRat. Diese Gremien werden intern des zehnten Jahrgangs einmalig gewählt und führen das Amt ihrer Vorgänger aus. Den Gremien werden verschiedene Aufgaben zuteil. Eine demokratische Macht haben sie jedoch nur innerhalb des Jahrgangs.

Pre-11erRat

Hauptaufgabe des Pre-11erRates ist es, das Bergfest zu planen und zu organisieren. Dazu gehört neben dem Catering auch die Ausarbeitung eines Programmplans, etwa die Koordinierung der darzubietenden Bühnensketche etc. Ferner findet sich der Pre-11erRat das erste mal in einer Konstellation zusammen, die sie bis zum Erreichen des Abiturs beibehalten werden.

11erRat

Der 11erRat übernimmt Schulintern die Position, die den Schwoof zu planen hat und die Aufgabe übernimmt, Neuner in den Schulalltag zu integrieren. Sie stehen vor den Neunern als Vertreter der Elferschaft auch für Fragen und Probleme zur Verfügung, weiterhin planen sie die Durchführung verschiedener Traditionen, die zum Schwoof hinarbeiten.

12erRat

Der 12erRat übernimmt hauptsächlich Jahrgangsinterne Funktionen etwa zur Wahl eines Abikomitees oder gar der Stellung des Komitee selbst. Ein weiterer Aufgabenbereich ist ebenfalls die Einweihung der Neuner, etwa mit der Taufe oder dem Frühsport. Besonders der 12erRat muss sich alljährlich Kritik im Umgang mit Neunern stellen. Besondere Härtefälle sind die Schwoof-Affäre 2016 und die Schwoof-Affäre 2018

Gesamtkonferenz

Die Gesamtkonferenz besteht zu gleichen Anteilen aus Schülern, Lehrern und Eltern. Entsprechend ist sie angelehnt an das preußische Dreiklassenwahlrecht von 1849. Die Gesamtkonferenz trifft sich zwei mal im Jahr und bearbeitet dabei die demokratische Aufgabe der Legislative, indem sie neue Reglementierungen beschließt und Anträge Bearbeitet. Um einen Antrag an die Gesamtkonferenz stellen zu dürfen bedarf es keinerlei Legitimation. Doch empfiehlt es sich aufgrund des ungleichmäßigen Verhältnisses von Schülern und Lehrern einen Großteil von mindestens zwei der drei Klassen für seine Idee bereits vor der SV überzeugen zu können. Hilfreich dafür ist das Briefing zwischen Schülern und Eltern kurz vor der SV. So Beirrend es auch ist, werden manche Beschlüsse der Gesamtkonferenz nicht umgesetzt. Ein Beispiel dafür ist der Tag der Zweige 2018, welcher entgegen der mehrheitlichen Aussprache innerhalb der Gesamtkonferenz dennoch in die Projektwoche fällt.

Weitere Schülervertreter

Um die Durchsetzung von Regeln zu gewährleisten gibt es Internatsinterne Vertreter etwa die Internatssprecher und die Flursprecher, welcher innerhalb ihres Aufgabenbereiches die Einhaltung von Beschlüssen durch die Mitschüler kontrollieren. Diese Vertreter finden sich in unregelmäßigen Abständen zur Internatskonferenz an welchem auch alle im Internat tätigen Lehrer teilnehmen. Ferner finden sich die Internatssprecher unregelmäßig mit dem Internatskoordinator zu einer ähnlichen Besprechung. Die Flursprecher sind verpflichtend demokratisch zu wählen. Die Internatssprecher können im Einzelfall auch durch die Hauseltern bestimmt werden.

Natürliche Rangordnung

Neben der strikt kontrollierten demokratischen Gewaltenteilung hat sich eine traditionelle Rangordnung gebildet, die alle Personen Umfassen, die an der Landesschule tätig sind. Nach allgemeiner Konvention ist die Rangliste gegliedert:

  1. Küchenpersonal
  2. Exer
  3. Reinigungspersonal und Hausmeister
  4. Pädagogische Mitarbeiter (Außer Frau R-H)
  5. Rektor Schödel und sein Stellvertreter
  6. Zwölfer
  7. Lehrerschaft
  8. Elfer
  9. Zehner
  10. Frau Keilholz' Katzen
  11. Frau Gnielkas Katzen
  12. Anverwandte des Lehrerkollegiums
  13. Anverwandte der Schüler (Klassen 12-10)
  14. Insekten
  15. Bakterien
  16. Dreck
  17. Die komischen weißen Flecken auf Rons Bett
  18. Neuner
  19. Anverwandte von Neunern
  20. Touristen
  21. Frau Ritter-Herold

Nebst der natürlichen Rangordnung gibt es noch folgende Ranglisten, welche sich innerhalb der oben genannten Schichten breit machen:

  1. Tenor
  2. Der Rest
  3. Bass 1

Außerdem folgen naturgemäß alle Zweige dem folgendem Rangprinzip:

  1. Der eigene Zweig
  2. Die anderen Zweige

und wieder kommt es dadurch zu ungeklärten Problemen etwa: Ist ein zehner Tenor höherwertiger als ein elfer Bass 1? Diese Fragen werden im Konkreten Fall entweder durch einen gepflegten Diskurs oder mit Faustschlägen bearbeitet. Beide herangehensweisen gelten als Angemessen.